Schrauben-Vergleichsspannung

In ANSYS (Workbench) sind Schraubenverbindungen mittels der Last “Schraubenvorspannkraft” sehr realistisch zu simulieren.
Im Zuge dessen kann man zur besseren Abbildung der Steifigkeit im Gewindebereich den Nenndurchmesser auf den virtuellen Durchmesser zum Spannungsquerschnitt reduzieren (siehe Gewindeparameter). Wegen der fehlenden (Rest-)Torsionsspannung zufolge des Anziehvorganges ist das sich ergebende Spannungsniveau aber immer noch zu niedrig!
Die folgende Datei erlaubt es, ausgehend von der Vergleichsspannung der FE-Analyse und der Angabe der Streckgrenze, der maximalen Vorspannkraft bei 90%iger Ausnutzung der Streckgrenze, des Spannnungs- bzw. Taillenquerschnitts und zweier Koeffizienten, die tatsächliche Spannung zu errechnen und überdies die zulässige Spannung für die Legende in der FE-Analyse auszugeben:

Schrauben-Vergleichsspannung