Matrizen

Mit Excel kann man auch Matrizen-Rechnung betreiben. Für diejenigen, die das ohnehin häufig brauchen, ist das banal, es gibt aber viele Unwissende, die das zu ihrem Vorteil nutzen könnten. Ein ähnliches Schicksal teilen die Arrayformeln.
Was ich schon für Vektoren gezeigt habe, gilt auch hier, nämlich dass erst das Benutzen von Namen zur oftmals benötigten Flexibilität führt, weil in vielen Fällen die Matrixgröße nicht bekannt ist.
Ein gutes Beispiel dafür ist die Spline-Interpolation Kubischer Spline: Das in Version 1.10 hinzugefügte Tabellenblatt “Spline (Namen)” enthält gegenüber “Spline” weder Vektoren noch Matrix, sondern bedient sich derer über Namen. Im Namensmanager kann man den Aufbau der tridiagonalen Matrix nachvollzeihen. Die Aufteilung auf mehre Namen ist der Beschränkung auf 255 Zeichen geschuldet.
Namen definiert man über FORMELN > Namensmanager. Die benötigten Funktionen findet man in Version 2013 fast alle in der Kategorie “Math. & Trigonom.” (MDET, MEINHEIT, MINV, MMULT), nur MTRANS ist in “Matrix” eingeordnet.

Einheitsmatrix
Die Funktion MEINHEIT gibt es erst seit Version 2010. Aber auch in 97-2003 lässt sie sich sehr einfach als Name definieren.

Drehmatrizen
Als Techniker braucht man häufig Transformationen, wie z. B. Drehungen um die Koordinatenachsen.

Euler-Winkel
Bei mehreren aufeinander folgenden Drehungen sollte man sich an Konventionen halten!

Multiplikation
Nur die Zeilenanzahl der rechten Matrix muss der Spaltenanzahl der linken entsprechen, alles weitere kann variabel gestaltet werden.

Die folgende Datei enthält Beispiele zum oben angeführten: