Klappmechanismus

Man stelle sich ein Gerät vor, das zum Zwecke des Straßentransports auf eine zulässige Breite gebracht werden muss, was durch 180°-Klappung der äußeren Segmente erfüllt wird.
Veränderungen an einem vorgegebenen Serienstand führen zum überraschenden Klapp-Versagen, weil dessen Reserven bis dahin offensichtlich unbekannt sind!
Nach Überprüfung des sich als ausreichend herausstellenden Hydraulikdrucks mag der 1. Reflex der Ruf nach einem “stärkeren” Zylinder sein. Da größere Kolben im Allgemeinen alles andere auch mitwachsen lassen, außer man kreiert einen absoluten Sonderling, ist ein bloßer Austausch zufolge unterschiedlicher Laschen- und Bolzenabmessungen und vor allem gleicher Einbaulänge und ursprünglichem Hub praktisch unmöglich.
Stellt sich also die Frage nach dem Optimum aus Aufwand zufolge Änderungen und Nutzen eines reduzierten Druckbedarfs!

Optimierung

Das Tabellenblatt enthält bereits alle 4 Varianten (Serie & Var. 1 bis 3), die mittels Zellendropdown zur Anzeige gebracht werden können.
Ja nach Variante wurden die Parameter “a” bis “i” und “Δl” mittels Solver variiert, um den erforderlichen Druck zu minimieren. Von 0° bis 180° finden sich nicht nur die geometrischen Abmessungen, sondern auch die Kräfte, welche in einem Diagramm angezeigt werden.

Klappmechanismus-Optimierung

Druckbedarf

Der erforderliche maximale Druck fällt von ursprünglich 85,8 (Serie) über 82,7 (Var. 1: -3,6%) und 77,0 (Var. 2: -10%) auf schließlich 58,0 bar (Var. 3: -33%).
Klappmechanismus-Druck

Animation

Diese zeigt aufeinander folgend alle Varianten.